Deutscher AlltagIch doch nicht!

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Er traut sich einiges zu, wenn nicht alles: Markus Söder.
Er traut sich einiges zu, wenn nicht alles: Markus Söder.
Peter Kneffel/dpa

Markus Söder sagt, er wolle nie mehr Kanzlerkandidat sein. Das kann man lustig finden. Sehr traurig dagegen ist, dass der Hauptstadtkorrespondent Günter Bannas nicht mehr da ist, um darüber zu berichten.

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Hin und wieder muss man von Liebgewonnenem oder mindestens von Altgewohntem Abschied nehmen. Markus Söder hat jetzt im Interview mit dem Handelsblatt – Namen von Zeitungen dürfen anachronistisch klingen, in Oelde erscheint eine Zeitung mit dem Namen Die Glocke – gesagt, er wolle nicht mehr Kanzlerkandidat der Union werden. Die Frage, sagte Söder, stelle sich weder heute noch in der Zukunft. Nun ist grundsätzlich anzumerken, dass sich Fragen nie selbst stellen. Sie werden von Menschen gestellt. Die Floskel, dass sich eine Frage gar nicht stelle, gehört zu den urältesten Abwehrmechanismen, mit deren Hilfe Befragte nicht auf Fragen antworten wollen. Jede Frage stellt sich dann, wenn sie gestellt wird.

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