Arabische Intellektuelle:"Wir gründen gerade das Berlin von morgen"

Lesezeit: 7 min

Arabische Intellektuelle: Der Berliner Bär spricht neuerdings auch Arabisch.

Der Berliner Bär spricht neuerdings auch Arabisch.

(Foto: Christian Tönsmann)

Araber in der Hauptstadt - da denken viele vor allem an: kriminelle Clans. Dabei hat sich hier eine spannende intellektuelle Szene entwickelt. Exilanten aus Syrien, Palästina oder Ägypten diskutieren, essen und rauchen miteinander. Entsteht da gerade ein neues "Wir"? Ein Streifzug.

Von Dunja Ramadan

Hinter der blauen Tür, im Innenhof des kleinen Fachwerkhauses unter schattenspendenden Feigenbäumen und Weinreben, kommt eine Welt zusammen. Menschen, die sich im Leben nie über den Weg gelaufen wären, weil es auf dieser Welt Visaverfahren gibt, die trennen, nicht verbinden, treffen sich hier in Berlin-Schöneberg, auf der breiten Potsdamer Straße, neben einem marokkanischen, einem syrischen Restaurant und einem leerstehenden Geschäft mit Girlanden im Schaufenster. Sie treffen sich im Khan Aljanub, in der "Herberge des Südens". Einem arabischen Buchladen mitten in Berlin.

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