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Beliebteste Jungennamen 2014:So nennen die Deutschen ihre Söhne

Zehn Buchstaben, fünf Silben, fünf Vokale: Eltern haben sich 2014 am häufigsten für Maximilian als Name für ihre Söhne entschieden. Alexander folgte auf Platz zwei, Paul sicherte sich den dritten Rang.

Die zehn Favoriten der Eltern.

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Jungennamen 2014

Quelle: sde

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Den Vornamen Maximilian haben Väter und Mütter 2014 am häufigsten für ihre neugeborenen Söhne ausgewählt. Das hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ermittelt. Sie fragte dazu bei 650 Standesämtern die Angaben zu etwa 90 Prozent der Kinder ab, die im vergangenen Jahr geboren wurden. Erfasst wurden mehr als 600 000 Kinder - etwa neun von zehn Geburten 2014. Fast 56 000 verschiedene Namen wurden gezählt.

Die häufigsten Vornamen sind nicht zwangsläufig die beliebtesten Rufnamen - oft würden sie auch als Zweitnamen der Kinder gewählt. Deshalb unterscheiden die Sprachforscher seit 2013 in ihrer Auswertung zwischen Erst- und Zweitnamen.

Platz 10: Noah

Noah ist ein hebräischer Name. Übersetzt bedeutet er in etwa: "Beruhige Dich". Der bekannteste Träger des Namens wurde von Gott der Überlieferung nach allerdings nicht wegen seine ruhigen Hand, sondern wegen seiner Glaubenstreue ausgewählt, um die Arche zu bauen.

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Platz 9: Lukas/Lucas

Lukas oder auch Lucas bezieht sich auf die historische Landschaft Lukanien. Der Evangelist Lukas gilt als Verfasser des nach ihm benannten Evangeliums im Neuen Testament. Er ist zugleich der Schutzheilige der Maler und der Fleischer. Varianten des Namens sind Luc und Luke. Bekannter Vertreter des Namens: der Fußballer Lukas Podolski.

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Platz 8: Leon

Der Name ist eine Form von Leo oder Leonhard und bedeutet "Löwe". Den Eltern ist zu wünschen, dass sie sich mit dem Namen kein Schreikind einhandeln. Bekannter Namensvertreter ist der niederländische Schriftsteller Leon de Winter.

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Platz 7: Ben

Ben ist die Kurzform von Benjamin. Der Name ist hebräischen Ursprungs und bedeutet "Sohn meiner rechten Hand", "Glückskind" oder "Sohn des Trostes". In der Bibel ist Benjamin der jüngste der zwölf Söhne Jakobs. Bekannte Vertreter sind der deutsche Sänger Ben oder die Schauspieler Ben Affleck und Ben Becker.

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Platz 6: Luca/Luka

Ein Vorname, der sowohl männlich als auch weiblich sein kann, aber häufiger an Jungen vergeben wird. Luca ist die italienische Form des lateinischen Namen Lukas. Berühmte Namensträger: der ehemalige FC-Bayern-Profi Luca Toni und der italienische Unternehmer Luca di Montezemolo (Fiat, Ferrari). Ein Beispiel für die kroatische Variante in der Fußballer Luka Modrić (Real Madrid).

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Platz 5: Luis/Louis

Er geht auf den deutschen Vornamen Ludwig zurück. Ludwig setzt sich aus den althochdeutschen Wörtern "hlut" für "laut, berühmt" und "wig" für "Kampf" zusammen. Nicht zu verwechseln mit dem bayrischen Namen Alois, der oft durch Luis abgekürzt wird - und "weise" bedeutet. Berühmte Namensträger: Schauspieler Luis Trenker und Jazz-Trompeter Louis Armstrong.

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Platz 4: Elias

Elias ist die griechische Version des aus dem Neuen Testament entnommenen hebräischen Vornamens Elijah. Der Name bedeutet "mein Gott ist Jahwe" und "Bruder". Berühmteste Vertreter sind der Schriftsteller Elias Canetti, der Unternehmer Walt Elias Disney und der jüngste Sohn von Boris Becker.

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Platz 3: Paul

Paul, die deutsche und englische Form des lateinischen Vornamen Paulus. Der Name bedeutet "klein" oder "gering". Bekanntester Namensträger ist der Apostel Paulus. Bereits sechs Päpste nannten sich Paul, zwei Johannes Paul.

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Platz 2: Alexander

Alexander, im Altgriechischen Aléxandros, bedeutet "der die (fremden Männer) abwehrt. Der wohl berühmteste Namensträger Ist tasächlich durch seine militärischen Erfolge bekanntgeworden: Alexander der Große. In Deutschland ist der Name seit Jahrzehnten schon in den Top-Listen vertreten.

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Platz 1: Maximilian

Maximilian kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "der Größte". Besonders häufig wird der Vorname in Bayern verwendet. Bekannter Namensvertreter sind der Schauspieler Maximilian Schell und der bayerische Kurfürst Maximilian II. Emanuel. Maximilian wird auch in der Kurzform Max und Maxi verwendet.

© Süddeutsche.de/jana

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