Barack Obama: Die Homestory:Wie bei Obamas unterm Sofa

Barack Obama blickt auf seine ersten hundert Tage als US-Präsident - mit einer Fotoshow im Internet-Portal Flickr. Bemerkenswert, wie er sich und die Seinen als 'family next door' inszeniert.

Ulrike Bretz

17 Bilder

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

1 / 17

Barack Obama blickt auf seine ersten hundert Tage als US-Präsident - mit einer Fotoshow im Internet-Portal Flickr. Bemerkenswert ist dabei nicht, dass er ein modernes Medium nutzt, sondern wie er sich inszeniert: ein Präsident auf Kuschelkurs. Nur Familie Kennedy hatte einst soviel Nähe zugelassen.

Viele der Bilder, die der US-Präsident anlässlich seiner ersten hundert Tage im Amt ins Internet hat stellen lassen, kennt man bereits. Immer wieder inszeniert sich Obama als Mensch, der Einblick in sein ohnenin kaum vorhandenes Privatleben gewährt. Mit dem virtuellen Fotoalbum zum 100-Tage-Jubliäum hat seine PR-Maschinerie noch eine Spur dicker aufgetragen.

Obama kuschelt und kuschelt - für die Zuschauer oder trotz der Zuschauer?

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

2 / 17

Am liebsten kuschelt der Präsident mit seiner Frau. Da kann auch gerne die ganze Entourage dabeistehen - wenigstens sehen die Begleiter im Smoking höflich zur Seite. Hier nutzt das Ehepaar einen "stillen" Moment im Fahrstuhl auf dem Weg zum Inaugurations-Ball am 20. Januar.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

3 / 17

Auch auf einem Golf-Caddy und bei Tiefgaragen-Charme kann man sich gut aneinanderschmiegen. Jedenfalls für's Foto.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

4 / 17

Mach's gut, Schatz: Zum Abschied gibt Frau Obama ihrem Mann vorm Prager Schloss eine Umarmung. Auch dabei lässt er sich bereitwillig fotografieren.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

5 / 17

Wie es sich für eine Homestory gehört, ist die Kamera auch beim Kuscheln mit den Kindern dabei, in einem privaten Studienzimmer im Weißen Haus. Obama hält seine Töchter im Arm, während seine Frau ihm einen Kuss gibt.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

6 / 17

Michelle ist überall: Es scheint, als würden Sasha und Malia ihre Mutter recht häufig zu Gesicht bekommen - kaum zu glauben bei dem dicken Terminkalender der First Lady. Ob beim Schlittenfahren im Garten des Weißen Hauses ...

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

7 / 17

... oder beim Schaukeln - die Bilder zeigen Michelle als Mutter, die viel Zeit mit ihren Kindern verbringt.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

8 / 17

Dabei ist Michelle Obama auch häufig bei Besprechungen ihres Mannes dabei - im Flugzeug der Air Force One ohnehin. Auf dem Flug nach England scheint sie mit dem Personal bestens auszukommen.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

9 / 17

Die Bilder sollen zeigen: Seit dem Einzug des Präsidenten weht im Oval Office ein anderer Wind - offenbar darf nun direkt neben dem Schreibtisch auch genascht werden. Es geht so locker zu, dass sich die Berater sogar gegenseitig mit Kuchen füttern.

Foto: Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

10 / 17

Obama als Sportsfreund: In der einen Hand hält er einen Football, mit der anderen gibt er einem der Angestellten einen Fistbump - und das während eines Beratertreffens im Oval Office.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

11 / 17

Auch im Flugzeug herrscht - zumindest für die Kameras - gute Stimmung: Auf dem Weg von Trinidad zur Andrews Air Force Base bei Washington spaßt der Präsident fotogen mit den Kongress-Abgeordneten.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

12 / 17

Auf Kumpelkurs geht Barack Obama sogar mit seiner einstigen Konkurrentin im Kampf um die Kandidatur. Für den Fotografen inszeniert er ein Treffen mit Hillary Clinton an einem Picknicktisch im Garten des Weißen Hauses.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

13 / 17

Ein Präsidentenpaar zum Anfassen: Barack und Michelle Obama geben sich gerne volksnah. Auch das sollen die Bilder zeigen. Bei einem Besuch in einer Schule in Washington fielen Schulkinder der First Lady um den Hals - und sie erwiderte die Umarmung bereitwillig.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

14 / 17

Das perfekte Bild: Der US-Präsident kann mit Kindern, auch mit den Kleinsten. Die Zuschauer in einem Prager Hotel sind begeistert ob so viel Volksnähe und halten ihre Kameras drauf. Der offizielle Fotograf natürlich auch.

Foto: Official White House Photo by Pete Souza

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

15 / 17

Einen ähnlich intimen Einblick in sein Privatleben gab nur John F. Kennedy. Auch während seiner Zeit im Weißen Haus durften die Fotografen die Momente festhalten, in denen der Präsident mit seinen Kindern Caroline und John F. Junior spielte. Dieses Bild wurde im Oktober 1962 aufgenommen.

Foto: AFP

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

16 / 17

Ein Jahr später entstand die Aufnahme, die Kennedy mit seinem Sohn John F. Junior am Schreibtisch zeigt.

Foto: AFP

Barack Obama's Homestory, Der Kuschel-Präsident

Quelle: SZ

17 / 17

Das kommt uns doch irgendwie bekannt vor - bei Familie Kennedy kuschelte man ganz ähnlich wie bei den Obamas. Und ließ sich dabei genauso gerne fotografieren.

Foto: AFP (sueddeutsche.de/Ulrike Bretz/cmat/mmk)

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema