Bahn:Dreifünfundfünfzig

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Schnellfahrstrecke München - Berlin

Die angebliche Zeitersparnis beim Fliegen war ja immer eine Lügenrechnung. Mit dem Zug aber ist man hier wie dort sofort mittendrin.

(Foto: Martin Schutt/dpa)

Von München nach Berlin fliegt man heute nicht mehr, man fährt jetzt mit dem Zug. Und plötzlich sehen beide Städte völlig anders aus.

Von Evelyn Roll

Dreifünfundfünfzig. Das ist einfach magisch. Von Zahlengestaltung verstehen sie wirklich etwas bei der Deutschen Bahn, das muss man auch mal zugeben dürfen. Sie lassen diesen neuen Sprinter also - auf dem Papier jedenfalls und damit auch in unserer Reisefantasie - keine vier Stunden fahren, schon gar nicht vier Stunden und noch was, sondern: drei Stunden und noch was, fantastische 3:55. Diese Dreifünfundfünfzig verändern, soweit man das nach ein paar Wochen beurteilen kann, tatsächlich und endlich alles im ewigen Neid- und Pathostransport zwischen München und Berlin. Umgekehrt erst recht.

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