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Artenschutz:Wie der Steinbock vom Aussterben bewahrt wurde

Steinböcke und mehr: Neues aus der Reisewelt

Wieder heimisch: Ein besonders prächtiger Steinböck im Tiroler Pitztal.

(Foto: TVB Pitztal/dpa-tmn)

Vor 200 Jahren waren die Tiere in den Alpen beinahe ausgerottet - es soll nur noch dreißig bis vierzig Exemplare gegeben haben. Doch ein königliches Dekret rettete die Steinböcke.

Von Jan Bielicki

Dass es in den Alpen überhaupt noch Steinböcke gibt, verdanken sie einem Herrn namens Zumstein und dessen Brief, der im März 1820 die Königliche Akademie der Wissenschaften in Turin erreichte. Geschrieben war er auf Deutsch, denn der Verfasser gehörte zur winzigen deutschsprachigen Minderheit unter den Untertanen des Königs Carlo Felice von Savoyen. Josef Zumstein, der sich bisweilen französisch De la Pierre nannte, war Spross einer bis ins Allgäu verbreiteten Händlerfamilie aus der walserdeutschen Berggemeinde Gressoney, gelegen im Lystal an den südlichen Hängen des Monte-Rosa-Massivs.

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