Er steht im stockfinsteren Wald vor einem Loch im Boden und sagt: „Na, dann wollen wir mal.“ Vor seinen Füßen öffnet sich ein betonierter Schacht. Man sieht Stufen, ein paar Glasscherben, rostige Stahlträger. Es riecht nach Moos und Urin. Andreas Winkelmann bückt sich und stapft die Treppe hinab, der Schein seiner Stirnlampe ist noch kurz zu sehen – dann ist er wie vom Erdboden verschluckt.
Nachts im Wald zelten mit Andreas Winkelmann„Ich werde erst richtig ruhig, wenn ich Abenteuer erlebe“
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In seinen Thrillern hausen im Wald Psychopathen und Serienmörder. Privat übernachtet der Bestsellerautor Andreas Winkelmann trotzdem am liebsten: genau dort.
Von Jan Stremmel
