Andreas Kieling im Interview "Unsere Haustiere lieben uns nicht"

Tierfilmer Andreas Kieling erklärt, warum Tiere keine Freundschaft mit Menschen schließen, welche Narben er von seinen Abenteuern davonträgt und weshalb er großen Respekt vor Leuten hat, die einen Bürojob haben.

Von Mareen Linnartz

SZ: Herr Kieling, mit 16 sind Sie aus der DDR geflohen, indem Sie an der tschechisch-österreichischen Grenze durch die Donau geschwommen sind. Aus Verzweiflung über die politischen Verhältnisse?

Andreas Kieling: Ich komme aus einem desolaten Elternhaus, aber das war es weniger. Ich hatte vor allem eine ungeheure Sehnsucht. Schon als kleines Kind wollte ich immer woanders sein und habe stundenlang allein im Wald gespielt. Später habe ich viele Bücher gelesen, alles von Jack London, Daniel Defoes "Robinson Crusoe", der 28 ...

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