Alice Schwarzer„Mich strengt es an, dass die Menschen andauernd von ihren Gefühlen reden“

Lesezeit: 9 Min.

Es stört sie nicht, sagt Alice Schwarzer, dass sie kaum noch zu Talkshows eingeladen wird. 
Es stört sie nicht, sagt Alice Schwarzer, dass sie kaum noch zu Talkshows eingeladen wird.  Oliver Berg/dpa

Alice Schwarzer über den Backlash gegen den Feminismus, ihre Psychotherapie bei Margarete Mitscherlich – und den Bedeutungsverlust der eigenen Person.

Interview von Mareen Linnartz und Christina Lopinski

Das Gebäude, in dem Alice Schwarzer viel Zeit verbringt, sieht aus wie eine Festung im Miniaturformat: dicke Mauern, ein Tor, kaum Fenster. In dem mittelalterlichen Turm im Kölner Süden befindet sich die Redaktion ihrer Zeitschrift Emma, Schwarzer bittet für das Gespräch an einen Tisch. Die 83-Jährige trägt ein hellgraues Kleid und bunte Turnschuhe, wirkt freundlich, aber auch wachsam. Ihr Alter kann man nur an ihren Augen erahnen, die etwas müder aussehen, als man sie aus Talkshows in Erinnerung hat.

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