Philosophin Lea Ypi:"Wir sind nicht so frei, wie wir immer glauben"

Lesezeit: 9 min

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(Foto: Henning Kretschmer/Agentur F)

Die Philosophin Lea Ypi ist im stalinistischen Albanien groß geworden. Ein Gespräch über die Wirkung von Propaganda, trügerische Versprechen des Westens und warum ihre Eltern lügen mussten, um sie zu schützen.

Interview von Mareen Linnartz

Ein einsames Modellflugzeug auf dem Wohnzimmertisch, halbleere Bücherregale: Nur noch wenige Tage, dann zieht Lea Ypi nach einem Jahr in Hamburg mit ihrer Familie wieder zurück nach London. Die Philosophin, Professorin an der London School of Economics, ist erst 42 Jahre alt und hat schon ein bewegtes Leben hinter sich, über das sie in ihrem Buch "Frei" schreibt: Aufgewachsen im stalinistischen Albanien, zog sie nach dem Kollaps des Ostblocks in die Welt. Gerade lernt sie ihre siebte Fremdsprache: Griechisch. Sie holt sich noch einen Kaffee, kauert sich aufs Sofa und spricht dann mit einer Geschwindigkeit und Präzision, die beeindruckt.

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