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Aktuell:Königskind

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Na, wer erkennt sie wieder? Simba mit dem Warzenschwein Pumbaa und dem Erdmännchen Timon. An der Geschichte der drei Freunde hat sich nichts geändert, an ihrem Aussehen dafür jede Menge.

(Foto: Disney Enterprise 2019)

Eine Geschichte, zwei Filme: "Der König der Löwen" läuft seit dieser Woche wieder im Kino. Simba sieht in dem Film allerdings ganz anders aus als sonst.

Können Tiere sprechen? Quatsch! Doch wenn man Der König der Löwen im Kino anschaut, könnte man das trotzdem glatt glauben. Die Tiere sehen nämlich so täuschend echt aus, dass man kurz zusammenzuckt, wenn sie zum ersten Mal den Mund aufmachen. Darin unterscheidet sich der Film von seinem Original. Vor 25 Jahren erzählte Disney die Geschichte vom Löwenjungen Simba nämlich schon einmal im Kino. Damals sahen die Figuren in dem Zeichentrickfilm noch aus wie aus einem Malbuch gesprungen. Obwohl die Geschichte dieselbe ist, unterscheiden sich die beiden Filme stark voneinander. Für die neue Version ist die gesamte Filmcrew nach Afrika gereist, um dort die Vorbilder von Simba, Nala, Timon und Pumbaa in freier Wildbahn zu erleben. Mit den Eindrücken aus Kenia hat sie den Film dann animiert. Monatelang haben rund 600 Animationsdesigner im Studio verbracht und mit ganz neuen Techniken experimentiert. Man sollte dem Film am Ende nämlich nicht mehr ansehen, dass er am Computer entstanden ist. Das hat geklappt: Wenn Simba durch die Savanne wandert, mit seinen Freunden singt und herumtollt oder sein Königreich gegen andere Tiere verteidigt, sieht das aus, als ob jemand bei einer Safari mit der Kamera draufgehalten hat. Welche Variante einem am Ende besser gefällt, ist Geschmackssache - beide haben ihren Reiz. Aber singende Löwen, bei denen die einzelnen Haare der Mähne im Takt mitschwingen, sind schon eine magisch schöne Täuschung.