bedeckt München 17°
vgwortpixel

Aktuell:Aufholjagd

Super Tuesday: Joe Biden lässt sich von seinen Anhängern in Los Angeles bejubeln

Wieder dabei: Anhänger von Joe Biden bejubeln den Erfolg ihres Kandidaten.

(Foto: action press/Backgrid)

Bernie Sanders schien als Gegner von Donald Trump schon festzustehen. Doch dann kam der Super-Dienstag und änderte alles.

Was haben die Präsidentenwahl in den USA und Germanys next Topmodel gemeinsam? Richtig: Ziemlich viel Show, und am Ende kann nur einer gewinnen. Dass Donald Trump bei den Wahlen im November noch mal für die Republikaner antreten wird, steht im Grunde schon fest. Es gibt einfach keine Konkurrenz. Unklar ist aber, wen die Demokraten als seinen Gegner ins Rennen schicken werden. Insgesamt haben 28 Politikerinnen und Politiker dafür Interesse angemeldet. Das sind - der Name verrät es - Wahlen vor der Wahl, die innerhalb der Partei abgehalten werden. Bisher sah es so aus, als ob Bernie Sanders dabei die Nase vorn hätte. Doch dann kam der Super Tuesday, an dem in 14 Bundesstaaten Vorwahlen stattfanden. Ziemlich überraschend ist seitdem auch Joe Biden wieder im Rennen. Der war früher unter Barack Obama schon mal Vizepräsident. Jetzt sieht es nach einem Zweikampf zwischen Biden und Sanders aus. Viele hoffen, dass er sich bald entscheidet, damit der richtige Wahlkampf losgehen kann, der gegen Donald Trump. Denn am Ende gibt es eben doch einen sehr großen Unterschied zwischen Modelwahl und Politik: Wer der nächste Präsident der USA wird, ist alles andere als egal.

© SZ vom 07.03.2020

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite