Afrikas Präsidenten-Frauen Die extravagante Seite der Macht

Sie setzen sich für Rechte ein, werfen Geld zum Fenster hinaus oder legen sich mit Kritikern an: In Afrika gibt es Präsidenten-Frauen, die ihren eigenen Stil pflegen.

Von Michael Bitala

Es musste erst der Papst nach Afrika kommen, damit eine Frau auch außerhalb des Kontinents zur Kenntnis genommen wird, die in ihrer Heimat Kamerun für viele ein Vorbild ist. Die Ehefrau des Präsidenten, Chantal Biya, fällt seit Jahren durch ihren Modestil auf.

Chantal Biya, Ehefrau des Kameruner Präsidenten, fällt gerne auf.

(Foto: Foto: AFP)

Sie gilt als die Schöpferin des "Banane Hairstyles", der zwar nicht genauer definiert wird, aber je nach offiziellem Anlass das exorbitante Volumen ihres Haars mit der extravaganten Kleidung in Einklang bringen muss.

Für das Treffen mit Benedikt XVI. wählte sie die offene Mähne und für Kleid und Kopfbedeckung eine Weiß-Pink-Kombination mit Blumenmuster. Ihr rosa Lippenstift changierte dabei mit den großen Kruzifixen auf ihrem Haupt.