Familie und Partnerschaft:Das Monster in mir

Lesezeit: 7 min

Depressive junge Frau abhängig von Medikamenten PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xMarcusxB

"Es war die Hölle", sagt die junge Mutter.

(Foto: Marcus Butt/imago/Ikon Images)

Acht Jahre lang flippt eine junge Mutter immer wieder aus; weiß nicht, was mit ihr los ist. Dann erst merken die Ärzte, dass sie ADHS hat. Die Geschichte einer verzweifelten Suche.

Von Nina von Hardenberg

Sie vergisst ihn nicht, diesen Moment, in dem es zum ersten Mal so richtig schlimm war. Ein Abend in den ersten anstrengenden Wochen nach der Geburt ihrer Tochter: Sie hatte Kartoffelgratin gekocht und wollte sich gerade zum Essen setzen. Da fing das Baby an zu schreien, und aus Tamara Spielmann brach diese Wut, ohnmächtig, wild und unbezähmbar. Also nahm sie den Kochlöffel und hackte auf das Gratin ein, so fest, dass die Auflaufform brach. "Das Monster war raus", sagt sie. Dieses Ungeheuer, das sie in Millisekunden ausflippen ließ, "wie ein Pitbull, der zubeißt und nicht mehr loslässt", es war in ihr und machte Tamara Spielmann Angst.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Im Asia-Laden endlich das richtige kaufen
Essen und Trinken
Im Asia-Laden endlich das Richtige kaufen
Agota Lavoyer
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
"Viele schämen sich oder haben Angst vor den Konsequenzen"
Boy jumping from rock, 03.11.2016, Copyright: xJLPHx, model released, jumping,hobby,low angle view,danger,adventure,chil
Entwicklungspsychologie
"Um Mut zu entwickeln, brauchen Kinder zuallererst ein sicheres Fundament"
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Milcheis
Essen und Trinken
So gelingt Milcheis wie aus der Eisdiele
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB