Puppen:Barbie: ein Körper, kein Charakter

Sie war bereits schwarz, und sie war sogar schon Präsidentin (allerdings nicht gleichzeitig). Nur dick, das war sie noch nie: Barbie im Wandel der Zeit.

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Sie ist derzeit die Sensation aus dem Hause Mattel: die kurvige Barbie. Denn die meistverkaufte Puppe der Welt war schon alles mögliche - Präsidentin, Astronautin, Ärztin, sogar Modelle mit afrikanischem, asiatischen oder indianischem Aussehen gab es schon. Nur eines war Barbie noch nie: dick.

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Gut, dick ist Barbie natürlich immer noch nicht. Die Spielwarenfirma nennt die Körperform "kurvig" (2. von rechts) und es ist nur eine von vier verschiedenen Figuren, die die Puppe nun haben kann. Von links nach rechts: klein, groß, kurvig und ganz rechts, die Standardbarbie (zumindest, was ihre Maße betrifft). Mattel kündigt außerdem sieben verschiedene Hautfarben, 22 Augenfarben und 24 unterschiedliche Frisuren an.

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Die allererste Barbie war blond oder brünett, sie trug einen gelockten Pony und einen Pferdeschwanz. Ihr Vorbild war Lilli, eine Puppe aus Deutschland, die einem Comic aus der Bild-Zeitung nachempfunden war. Als Erfinderin Ruth Handler ihre Kreation 1959 auf der New York Toy Fair vorstellte, wurde sie ausgelacht: Kein Kind, da war sich die Konkurrenz einig, würde eine Puppe mit Brüsten mögen.

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Diese Einschätzung erwies sich als falsch, Barbie verkaufte sich hervorragend. Doch von Beginn an protestierten Frauenrechtlerinnen gegen die sexy Proportionen der Puppe, die Kindern ein unrealistisches Körperbild vermittle.

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Auch dass das Spielen mit Barbiepuppen sich meist darauf beschränkte, ihnen Klamotten an- und auszuziehen, wurde als oberflächlich kritisiert. Immerhin: Historische Barbies vermitteln einen guten Überblick über die Mode der jeweiligen Zeit (hier 1962).

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Oder hier: Barbie und Ken im Neunziger-Jahre-Outfit.

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Ein weiterer Kritikpunkt ist seit jeher, Barbie sei zu stark sexualisiert. Eines trifft auf jeden Fall zu: Sie hat oft nicht sehr viel an.

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Die Kritik, Barbie sei als weiße Blondine zu wenig repräsentativ, nahm sich Mattel in den 1980er Jahren erstmals zu Herzen - und produzierte eine schwarze Barbie.

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Ebenfalls aus den Achtzigern: die Latina.

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1993 folgte die erste Indianerin, Verzeihung: eine amerikanische Ureinwohnerin in Form einer Barbie.

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Ein Jahr später: die Kenianerin in traditionellen Kleidern.

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Doch an ihren Erfolg kam keines der Sondermodelle heran. Wer an Barbie denkt, hat sie vor Augen: die langbeinige Malibu-Blondine.

© SZ.de/bavo/vs
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