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30 Jahre Mauerfall:"Man hat nur eine beste Freundin"

Mauermädchen

Rosemarie Badaczewski (links) und Kriemhild Meyer sind ein Symbol dafür, was die Teilung für das Leben vieler Menschen bedeutete.

(Foto: Landesarchiv Berlin/ Horst Siegmann)

August 1961: Zwei Mädchen halten sich an der Hand. Dazwischen die Mauer. Lange Zeit kannte man die beiden nur als "Mauermädchen", denn das Foto, das an diesen Augenblick erinnert, wurde berühmt. Nun haben sich die beiden wiedergetroffen.

Zwei ältere Damen auf der Straße. Die beiden geben sich die Hand wie Nachbarinnen, die sich gerade über den Weg laufen, eine Szene, wie sie alltäglicher nicht sein könnte. Und doch ist alles an der Begegnung ungewöhnlich. Denn die Frauen waren beste Freundinnen und sehen sich an einem Juniwochenende nach 58 Jahren zum ersten Mal wieder. An dem Ort in Berlin, an dem sie 1961 getrennt wurden.

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