KunstSchmerzen in schön

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Der Moment vor dem Martyrium: Francisco de Zurbarán malte den „hl. Serapion“ 1628 für leidensstolze Mönche in Sevilla. Heute hängt das berühmte Bild in Hartford, Connecticut.
Der Moment vor dem Martyrium: Francisco de Zurbarán malte den „hl. Serapion“ 1628 für leidensstolze Mönche in Sevilla. Heute hängt das berühmte Bild in Hartford, Connecticut. National Gallery, London

Grausam gestorben, bestens gekleidet: Francisco de Zurbarán war der Maler der Märtyrer – und zugleich Textilhändler. Jetzt wird der barocke Spanier mit einer grandiosen Schau in London gefeiert

Von Peter Richter

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Francisco de Zurbarán hätte natürlich auch versuchen können, jede Folter, jede sadistische Brutalität, jeden Schmerzschrei einzeln darzustellen: wie sie den Mann erst ans Andreaskreuz heften und dann Stück für Stück zerhacken und ausweiden. Die Geschichte vom Tod des hl. Serapion ist immerhin selbst für die Verhältnisse von Heiligenviten ausgesprochen blutig, drastisch und dramatisch.

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