Zum Tod von Robert Vaughn US-Schauspieler Robert Vaughn ist tot

Vom Western-Revolvermann bis zum Geheimdienstagenten reichten seine Rollen: Der Schauspieler Robert Vaughn.

(Foto: AP)

Bekannt machte ihn seine Rolle in der Spionage-Serie "Solo für O.N.C.L.E.". Als Geheimdienstmann tauchte er auch einmal im "Tatort" auf.

Der US-Schauspieler Robert Vaughn ist tot. Er starb am Freitag im Kreise seiner Familie in New York, teilte sein Manager mit. Vaughn, der an Leukämie litt, wurde 83 Jahre alt.

Der gebürtige New Yorker wollte zunächst Journalist werden, ehe er eine Schauspieler-Karriere einschlug. Einem größeren Publikum wurde er insbesondere durch seine Rolle in der Fernsehserie Solo für O.N.C.E.L. bekannt. Als Fernsehantwort auf James Bond war die Spionageserie in den Sechzigerjahren überaus erfolgreich. Sie machte Vaughn, der darin als der coole Napoleon Solo brillierte, zum internationalen Star.

Von Western bis Kriegsfilm

Für seine Rolle in "Der Mann aus Philadelphia" an der Seite von Paul Newman erhielt Vaughn bereits 1959 eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. Ein Jahr später verkörperte er einen der Revolvermänner in dem Western "Die glorreichen Sieben". Vaughn spielte später noch in zahlreichen Filmen mit, unter anderem an der Seite von Steve McQueen in "Bullitt", als deutscher Offizier in "Die Brücke von Remagen" und im Katastrophenfilm "Flammendes Inferno". 1992 war er im saarländischen Tatort mit dem Titel "Camerone" in der Rolle eines ehemaligen Geheimdienstmannes auf den deutschen Bildschirmen zu sehen.

Zuletzt wirkte er in der britischen Fernsehserie Hustle mit, die von 2004 bis 2012 produziert wurde. Einen kurzen Auftritt hatte er auch 2012 in der britischen TV-Serie Coronation Street. Vaughn hinterlässt seine Frau Linda, seinen Sohn Cassidy und seine Tochter Caitlin.