Klassische MusikKlein, aber stabil

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Sieht so die Zukunft der Klassik aus? Ein prächtiger Konzertsaal mit Flügel wie hier in Venedigs Teatro La Fenice – nur leider fehlt das Publikum.
Sieht so die Zukunft der Klassik aus? Ein prächtiger Konzertsaal mit Flügel wie hier in Venedigs Teatro La Fenice – nur leider fehlt das Publikum. IMAGO/Ingo Schulz/McPHOTO

Alle Klassikmanager treibt eine Sorge um: Wird es in 20 Jahren noch genug Publikum für diese Kunst geben? Die Kulturstiftung des Bundes wälzte diese Frage drei Tage lang. Eine Bilanz.

Von Max Florian Kühlem

Mit der klassischen Musik ist das eine vertrackte Sache: Man könnte meinen, dass man sich um sie nicht sorgen müsse. Die Konzerthäuser sind wieder voll, Auslastungszahlen liegen auf Vor-Corona-Niveau oder sogar darüber. Trotzdem hat jetzt die Kulturstiftung des Bundes ein dreitägiges, internationales „Ideenfestival zur Zukunft der Klassik“ veranstaltet, eine Konferenz, bei der es um Fragen wie diese ging: Wie klingen zeitgenössische Konzertprogramme? Wie lassen sich Institutionen und Ensembles zukunftsfest aufstellen? Klassische Klassik-Konzertbesucher könnten nun die Schultern zucken und sagen: Zeitgenössische Konzertprogramme klingen bestenfalls wie vor hundert oder zweihundert Jahren, und damit sind die Institutionen auch schon zukunftsfest aufgestellt. Aber so einfach ist es nicht.

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