Dönerbuden, Drogen, Prostitution„Hier ist es eher rough“

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Unesco, bitte kommen! Der Zürcher Stadtpräsident Raphael Golta und Elena Nierlich in der Olé-Olé-Bar, wo man vom Weltkulturerbe träumt.
Unesco, bitte kommen! Der Zürcher Stadtpräsident Raphael Golta und Elena Nierlich in der Olé-Olé-Bar, wo man vom Weltkulturerbe träumt.
Nicolas Freund

Die berüchtigte Langstrasse in Zürich soll Unesco-Weltkulturerbe werden. Das galt bis vor Kurzem noch als Witz. Jetzt haben die Initiatoren die Unterschriften für einen Antrag zusammenbekommen. Ein Rundgang.

Von Nicolas Freund, Zürich

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Es gibt Bier, Sauerkirschlikör und Wasser aus Weingläsern. Alles andere wäre auch unpassend, weil: Angefangen hat die ganze Sache als Schnapsidee. „Wir saßen draußen vor der Bar auf der Terrasse“, erinnert sich Elena Nierlich, die Betreiberin der „Olé-Olé-Bar“ und einiger anderer Lokale in Zürich. Die Eckkneipe ist eine Institution in der Stadt, so wie die gesamte Langstrasse, die neben Bars vor allem für Dönerbuden, Prostitution und Drogen berühmt ist. Oder berüchtigt, je nachdem, wen man fragt. Nierlich gehört selbstverständlich eher zu den Fans. „Es ist einfach eine tolle Ecke. Keiner glotzt nur aufs Handy, es ist total lebendig“, erzählt Nierlich weiter. „Das ist besser als Fernsehen.“

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