Staatsräson-DebatteNie wieder gut, nie wieder reich, nie wieder sicher

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Die Schriftstellerin Eva Menasse (hier auf einer Veranstaltung 2024 in Berlin) gestand in Zürich eine „dumme Naivität“, wie sie sagte: „Ich habe an Deutschland geglaubt.“
Die Schriftstellerin Eva Menasse (hier auf einer Veranstaltung 2024 in Berlin) gestand in Zürich eine „dumme Naivität“, wie sie sagte: „Ich habe an Deutschland geglaubt.“ (Foto: IMAGO/foto gezett)

Auf einer Konferenz in Zürich stimmt die versammelte linke Intelligenz der Gegenwart den ganz großen Abgesang auf Deutschland an. Mit bestürzend fatalistischem Furor. Und jetzt?

Von Jens-Christian Rabe

Schon die Ankündigung hielt sich nicht zurück. „Die Nachkriegszeit ist endgültig zu Ende gegangen“, hieß es da. Die „Erfolgsgeschichte der BRD“, die „Wiedergutwerdung der Deutschen“, also die „ernsthafte Auseinandersetzung mit der eigenen Gewaltgeschichte“ via historischer Aufarbeitung, kritischem Diskurs und weltoffenen Kulturinstitutionen: vorbei. Ein für alle Mal.

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