ArbeitskulturMein Chef, der KI-Klon

Lesezeit: 7 Min.

Mark Zuckerberg ist schon dort angekommen, wo die Arbeit hin will: in der virtuellen Realität.
Mark Zuckerberg ist schon dort angekommen, wo die Arbeit hin will: in der virtuellen Realität. Imago/Cover-Images

Teams-Chats, Zoom-Calls, fünf Meetings am Tag: Der Alltag in Büros ertrinkt in Gerede. Tech-Unternehmen haben natürlich längst Ideen, was man dagegen tun kann. Allerdings sind die ziemlich gruselig.

Von Philipp Bovermann

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Ihm sei, schreibt ein fiktiver Insasse eines sibirischen Straflagers in Fjodor Dostojewskis „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“, einmal folgender Gedanke gekommen: „Wenn man einen Menschen vollkommen erdrücken und vernichten, einer so entsetzlichen Strafe unterziehen will, dass vor ihr selbst der grausamste Mörder erbebte und sie schon im Voraus fürchtete, so braucht man nur seiner Arbeit den Charakter vollkommener Zwecklosigkeit und Sinnlosigkeit zu verleihen.“ Wenn man ihn zum Beispiel zwinge, „Wasser aus einem Kübel in einen anderen zu gießen und dann wieder in den ersten zurückzugießen, oder Sand zu stoßen, oder einen Haufen Erde von einem Ort an den anderen zu schleppen und dann wieder zurückzuschleppen, so würde sich der Arrestant, glaube ich, schon nach einigen Tagen erhängen oder tausend Verbrechen begehen, um sich wenigstens durch den Tod von dieser Erniedrigung, Schmach und Qual zu befreien“.

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