Kuratorin zieht Ausstellung in Dresden zurück:„Tieftraurig und gedemütigt“

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Die Kuratorin und Soziologin Zoé Samudzi (Foto: babywasu / Instagram)

Die amerikanisch-simbabwische Soziologin Zoé Samudzi verlässt ein Projekt zum Kolonialismus nur Stunden vor der Eröffnung. Nun entschuldigen sich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Von Sonja Zekri

Wie war das eigentlich früher? Als Museen und Künstler oder Kuratorinnen noch vertrauensvoll zusammengearbeitet haben, als die Eröffnung von Ausstellungen eine erwartbare, geräuscharme Angelegenheit war, kurz, als nichts von jenem Misstrauen, jener Angst zu spüren war, wie man sie gerade im Verhältnis staatlicher Institutionen mit freien Kulturschaffenden findet, zuletzt und traurigerweise in Dresden.

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