Macht im NetzIm Schatten der Angst

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Stachel im Bild des Präsidenten: Ein Plakat in Grönland, das Trump mit dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein zeigt.
Stachel im Bild des Präsidenten: Ein Plakat in Grönland, das Trump mit dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein zeigt. Sean Gallup/Getty Images

Die Meldungen mehren sich, dass man auf Tiktok „Epstein“ nicht mehr posten könne, kritische Inhalte zur Einwanderungsbehörde ICE würden geblockt – verwandelt sich der digitale Raum in einen Machtraum?

Von Andrian Kreye

Das Internet ist eine Schattenwelt, in der Mächte das Geschick der Nutzerschaften lenken, die niemand durchschaut. In den vergangenen Tagen beispielsweise mehrten sich die Meldungen aus den USA, dass man auf Tiktok den Namen „Epstein“ nicht mehr posten kann. Kritische Inhalte zu den Übergriffen der Einwanderungsbehörde ICE seien blockiert oder gebremst worden. Im Rest der Welt geht das problemlos. Die Gedankenkette, die sich daraufhin entspinnt, ist in sich logisch. Vor allem, nachdem Donald Trump schon im September gewitzelt hatte, dass er den Algorithmus von Tiktok gerne „100 Prozent Maga“ machen würde.

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