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Zadek: Chronologie der Provokation:Nackte Theatersachen

Blutig, nackt und obszön waren seine Inszenierungen, Provokation hielt ihn jung. Das Werk des verstorbenen Peter Zadek in Bildern.

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Blutig, nackt und obszön waren seine Inszenierung, Provokation hielt ihn jung. Das Werk des verstorbenen Peter Zadek in Bildern: eine Chronologie der Provokation.

1995/Foto: ap

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1968: Regisseur Peter Zadek (m.) mit Ulrich Faulhaber (r.), Dorothea Beilfuss (liegend) und Ruth Drexel (l.) während einer Probe zu dem Schauspiel "Gerettet" an der Freien Volksbühne Berlin. Hier hat es Zadek erreicht, dass sich Darsteller und Zuschauer im Protest gegen seine Inszenierung vereinten.

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Zadek war auch Regisseur für die "Rock-Revue '79" von Udo Lindenberg. Er machte aus den Songs des Rockmusikers eine Show. Ironie, klare Ansagen und das Abwatschen des Bildungsbürgertums verband die beiden.

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Zadek wurde 1985 Intendant des Hamburger Schauspielhauses. Dort inszenierte er 1987 "Andi", ein Musical über einen Jugendlichen, der in kriminelles Mileu abrutscht und mit 16 erschossen wird.

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Im Jahr darauf folgte das Stück "Lulu", das bürgerliche Scheinmoral kritisiert und zur Emanzipation aufruft. In den Hauptrollen: Ulrich Wildgruber und Susanne Lothar, die den ganzen Abend lang nackt auftrat.

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Hamlet, der Prinz von Dänemark, wurde bei Zadek zur Prinzessin von Dänemark, gespielt von Angela Winkler. Aufgeführt wurde das Stück unter anderem beim Paris Autumn Festival im Jahr 2000. Die Idee eines weiblichen Hamlet ist allerdings nicht wirklich provokant: Sarah Bernhardt spielte ihn bereits 1899.

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2001 bekam Peter Zadek im Wiener Volkstheater den Nestroy-Preis. Nach Luc Bondy war er damit der zweite Regisseur, dem der Preis der Stadt Wien verliehen wurde.

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2004: Die Schauspielerin Anouschka Renzi im Stück "Peer Gynt" nach einem Gedicht von Ibsen. Provokant war dabei weniger die von Zadek inszenierte Nacktheit, sondern eher die Wahl der Schauspielerin.

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Die Akademie der Künste in Berlin stellte 2007 "Peter Zadeks Menschentheater" aus. Die Fotos, hier aus "Othello", zeigen Ausschnitte aus dem Leben des Theaterregisseurs.

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2008 erhält Zadek seinen zweiten Nestroy, dieses mal für sein Lebenswerk. Matthias Matussek hielt die Laudatio.

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