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Yuval Noah Harari im Gespräch:"Zucker ist heute gefährlicher als Schießpulver"

SZ-Magazin

Glaubt, dass sich die Menschheit in Zukunft eher mit Computern zusammenschließen wird, als gegen sie zu kämpfen: Yuval Noah Harari.

(Foto: Ramy Zinger)

Krieg lässt sich eindämmen, doch werden die Menschen bei Verstand bleiben? Der israelische Historiker Yuval Noah Harari, Autor der Bücher "Homo Sapiens" und "Homo Deus", über die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Schmal und leise versinkt Yuval Noah Harari in dem knallblauen Sofa, das hinter einer der vielen Bühnen des Weltwirtschaftsforums steht. Alle wollen mit ihm sprechen. Nur er selbst spricht eigentlich gar nicht so gern. Interviews gibt er höchst selten. Lieber ist es ihm, wenn er schreiben kann. Seine Bücher über die Vergangenheit und Zukunft der Menschheit sind Welt-Bestseller, er gilt im Moment als Popstar der Historiker. In all dem Trubel zwischen den Mächtigsten der Mächtigen breitet sich Ruhe aus, wenn Harari spricht. Auf jede Frage antwortet er präzise und bestimmt, keine Floskeln, keine Phrasen mischen sich in seine Gedanken.

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