Der Zauber beginnt nach vier Minuten und 25 Sekunden. Man hat bis dahin bereits eine ganze Weile halbstarken Jungs in Schuluniform bei allerhand testosteronigen Dummheiten zugesehen. Wie sie unter der Regie des Ober-Bullys Schlösser aufbrechen, im Chemielabor zündeln, die Köpfe von Schwächeren in Kloschüsseln versenken, am Außengeländer hoch über dem Schulhof hängen, kurz das Geländer loslassen, die Augen irre leuchtend bei dieser Mutprobe. So stellt man sich die Wiege problematischer Männlichkeit vor. Der Club der toxischen Dichter.
PopBesser als Drogen
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Die schönste Art von Männlichkeit: Warum ein Musikvideo über einen Bully in Schuluniform und seine ekstatisch tanzenden Klassenkameraden gerade so viele süchtig macht.
Von Christiane Lutz
