WienMit zehn Jahren wollte er Dirigent werden, mit 50 leitet er das berühmteste Klassik-Event der Welt

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Yannick Nézet-Séguin dirigiert hier die Wiener Philharmoniker am 30. Dezember vor dem Neujahrskonzert.
Yannick Nézet-Séguin dirigiert hier die Wiener Philharmoniker am 30. Dezember vor dem Neujahrskonzert. Dieter Nagl/AP

Der Kanadier Yannick Nézet-Séguin debütiert beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Für diesen Job ist er erstaunlich jung.

Von Harald Eggebrecht

Der kräftige, nicht sehr große, aber vor Lebendigkeit sprühende Kanadier Yannick Nézet-Séguin, gerade mal fünfzig Jahre alt, ist vergleichsweise schnell zu einem der gefragtesten und prominentesten Dirigenten der Welt geworden. Aber nun noch einmal ein Debüt, das es in sich hat: Er leitet jetzt das berühmteste Klassik-Event überhaupt, das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Da dürfte er sich dann schon etwas jung fühlen im Vergleich zu altgedienten Pult-Heroen wie Riccardo Muti, Daniel Barenboim oder Zubin Mehta.

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