Debatte„Der Kampf um die Erinnerung ist ja ein Kampf um die Gegenwart“

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Meron Mendel, Leiter der Bildungstätte Anne Frank (links), und Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (rechts).
Meron Mendel, Leiter der Bildungstätte Anne Frank (links), und Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (rechts). Imago: 2; Bearbeitung: SZ

Sind die Außenstellen der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in München und Leipzig ein Grund zur Freude oder zur Sorge? Ein Streitgespräch zwischen Volker Beck und Meron Mendel.

Interview von Sonja Zekri

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Meron Mendel, 50, und Volker Beck, 65, duzen sich, aber das nimmt dem Gespräch nichts von seiner Schärfe. Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main und Kassel, und Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, diskutieren über die geplanten Außenstellen der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in München und Leipzig. Es ist ein Videocall voller Anspannung, mehr als einmal kurz vor dem Abbruch. Und vielleicht ist das auch kein Wunder. Es geht, unter anderem, um die deutsche Vergangenheit und die israelische Gegenwart.

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