MeinungSoziale MedienMusk bekämpft man am besten in seinem Wohnzimmer

Essay von Claudius Seidl

Lesezeit: 6 Min.

In Brownsville, Texas, wurde eine Elon-Musk-Büste erst errichtet – und dann durch Vandalismus beschädigt, als es im Sommer zum Streit des Magnaten mit US-Präsident Donald Trump kam.
In Brownsville, Texas, wurde eine Elon-Musk-Büste erst errichtet – und dann durch Vandalismus beschädigt, als es im Sommer zum Streit des Magnaten mit US-Präsident Donald Trump kam. Gabriel V. Cardenas/Reuters

Seit der US-Milliardär aus X eine rechtsradikale Jauchegrube gemacht hat, fliehen von dort die Stimmen der Vernunft. Die Demokratie wird der Rückzug in die eigene Blase jedoch nicht retten.

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In diesen langen, dunklen Nächten sieht es auf den Displays der Endgeräte manchmal so aus, als hätte Elon Musk die Tore der Hölle geöffnet. Und jetzt stapft er wie der Oberteufel durch die Timelines seiner Plattform X, brüllend, schimpfend, drohend, und die Unterteufel aus Russland und Amerika heulen ihm hinterher. Wütend, böse, unversöhnlich. Und wenn man glaubt, dass die Apokalypse jetzt eine kurze Pause brauche, melden sich die Unglücksgestalten von der AfD. Oder der Österreicher Martin Sellner, der der Kopf der Identitären Bewegung ist.

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