Als die Trophäe in die Höhe gereckt wird, weint Xiao Jing. Kein sanftes Zittern, kein diskretes Tränenvergießen, sondern hemmungsloses Schluchzen. Die junge Chinesin ist live dabei, als die Spieler des südkoreanischen Teams „T1“ den dritten Weltmeistertitel in Folge holen. Die ausverkaufte Sports Park Arena in Chengdu bebt, siebzigtausend Menschen jubeln, Lichtblitze zucken, Bässe rollen durch die Halle. Willkommen in der Welt von „League of Legends“.
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Die Weltmeisterschaft des Computerspiels „League of Legends“ versetzt China in Ausnahmestimmung. Woher kommt diese Affinität eines ganzen Landes zum Spielen?
Von Marie Gundlach und Gregor Scheu
