bedeckt München 11°
vgwortpixel

Woody Allen:Der Schwarm

Woody Allen

Wenn man ihn fragt, ob er es komisch findet, dass sich so viele Menschen gegen ihn stellen, zuckt Woody Allen - hier bei einem Fototermin im Bristol Hotel in Paris - nur mit den Schultern.

(Foto: Monaco/danapress)

Bis 2017 wollten wirklich jede Schauspielerin und jeder Schauspieler in einem Film von Woody Allen auftreten. Das änderte sich 2018. Dabei gab es keine neuen Missbrauchsvorwürfe, keine neuen Indizien, keine Beweise. Über einen alten Mann in einer neuen Welt.

Es ist ein sonniger Vormittag in Paris, es ist das Hotel Le Bristol, es ist Woody Allen, ein sehr leiser Mann, der jede Frage mit großer Höflichkeit beantwortet, und der, wenn man ihm glaubt, niemals lesen wird, was man selbst oder sonst wer über ihn verbreitet: "Ich habe beschlossen, nie wieder etwas über mich zu lesen. Man lernt nichts daraus. Ich habe es vor Jahrzehnten aufgegeben. Um nicht wahnsinnig zu werden. Die einen halten dich für ein Genie, die anderen für einen Idioten. Man sollte sich auf seine Arbeit konzentrieren, nicht auf das, was die Leute über einen sagen."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Sportartikelmesse Ispo
Alles muss raus
Teaser image
Österreich
Diese Macht, die uns fest im Griff hat
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Teaser image
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Teaser image
Kinofilm "Jojo Rabbit"
"Ich war gar nicht so nervös, Hitler zu spielen"