Wolfgang Hardtwigs Erinnerungen „In der Geschichte“Wie viele Zeitschichten in ein einziges Leben passen

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Die Berliner Humboldt-Universität war vor und nach der Wende wichtiger akademischer Schauplatz. Auf dem Foto: Studentenstreit im Januar 1991.
Die Berliner Humboldt-Universität war vor und nach der Wende wichtiger akademischer Schauplatz. Auf dem Foto: Studentenstreit im Januar 1991. Rolf Zöllner/IMAGO

Die Erinnerungen des Historikers Wolfgang Hardtwig sind ein Schlüsseltext: Der Ost-West-Konflikt innerhalb der Geschichtswissenschaft ist immer noch nicht beendet.

Von Gustav Seibt

Nachdenklichkeit, die Fähigkeit, Reflexe und Urteile zu suspendieren, die Verhältnisse und ihre Quellen auf sich wirken zu lassen, dürfte die wichtigste Eigenschaft für Historiker sein – sie reicht vom Methodischen bis weit ins Charakterliche. Dem Historiker Wolfgang Hardtwig, der am 10. November achtzig Jahre alt wurde, haftet in seiner Zunft seit Langem das schmückende Beiwort „nachdenklich“ an (andere Kollegen sind „scharfsinnig“, „reflektiert“, „innovativ“, und wie die Höflichkeiten alle heißen).

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