Drei Zahlen zum Wohnen in Deutschland. Erstens: Mehr als eine Million Menschen hatte laut der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe im Jahr 2024 keine eigene Wohnung. Das wurde im November bekannt. Die zuletzt sprunghaft steigende Zahl der Obdachlosen, die in der jüngsten Stadtbild-Debatte seltsamerweise keine Rolle spielte, markiert indessen nur die Spitze des Eisbergs: Die Wohnungskrise hat sich mittlerweile durch fast alle Schichten gefressen. Schon längst geht es auch nicht mehr nur um notorisch überfüllte Ballungsräume, sondern um viele verschiedene Lebensräume. Die allgemeine Wohnungsnot ist unübersehbar geworden – und historisch nur mit den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg zu vergleichen.
Fragen des JahresWie lösen wir die Wohnungsnot?
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Wohnraum in Deutschland ist rar und teuer. Ein paar Ideen und Gedanken dazu, was wirklich helfen würde.
Von Gerhard Matzig
