"Wir waren Kumpel" im Kino:Ohne Kohle geht es auch

"Wir waren Kumpel" im Kino: Von der Kohle bleiben nur Abraumhalden - Szene aus "Wir waren Kumpel".

Von der Kohle bleiben nur Abraumhalden - Szene aus "Wir waren Kumpel".

(Foto: Filmperlen Verleih)

Der Dokumentarfilm "Wir waren Kumpel" erzählt vom Ende des Steinkohlebergbaus in Deutschland - und anderen großen Veränderungen.

Von Martina Knoben

"Moan", begrüßen sich "Locke" und "Langer", dann wird "Locke" von seinem Freund erst mal zur Schnecke gemacht, weil er zu spät gekommen ist und dann auch noch eine rauchen will, bevor sie weiterfahren. Der Ton ist hart, aber herzlich. "Locke" und "Langer" (beides selbsterklärende Spitznamen) sind Kumpel, sie arbeiten seit Ewigkeiten in derselben Zeche. "Locke sehe ich eigentlich mehr als meine Frau", sagt Langer. Wenn die beiden nach der Schicht mit kohleschwarzem Gesicht unter der Dusche stehen, seift der eine dem anderen den Rücken ein.

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