Wildlife-Photography Awards:Gewildertes Nashorn ist Wildlife-Foto des Jahres

Drastisch, bizarr, erstaunlich: Beim Wildlife Photography Award werden die besten und eindrucksvollsten Naturfotos des Jahres ausgezeichnet.

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(Foto: Brent Stirton / Wildlife Photographer of the Year)

Das Siegerbild des "National-Geographic"-Fotografen Brent Stirton zeigt ein gewildertes Spitzmaulnashorn in einem Wildreservat in Südafrika. In der Begründung der Jury heißt es, Stirton habe die tragische Szene "beinahe majestätisch" dargestellt. Das Foto sei "symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur".

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(Foto: Marcio Cabral / Wildlife Photographer of the Year)

"Futtersuche mit Beleuchtung" heißt das Siegerbild aus der Kategorie "Tiere in ihrer natürlichen Umgebung" von Marcio Cabral aus Brasilien. Zu sehen ist ein Termitenhügel bei Nacht, an dem Glühwürmchen-Larven emporkrabbeln. Nutznießer ist ein Ameisenbär, der die Tiere mit seiner langen Zunge vom Hügel schleckt.

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(Foto: Daniel Nelson / Wildlife Photographer of the Year)

"The Good Life": Mit diesem Porträt eines Flachlandgorillas im Odzala Nationalpark in der Republik Kongo, gewann der Niederländer Daniel Nelson den Jugendpreis "Young Wildlife Photographer of the Year".

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(Foto: Ekaterina Bee / Wildlife Photographer of the Year)

Die fünfjährige Ekaterina Bee aus Italien holte den ersten Platz in der Kategorie der unter Zehnjährigen. Das in Norwegen entstandene Foto zeigt zwei fliegende Möwen aus einer besonderen Perspektive, denn hier wird der Betrachter selbst zum Betrachteten.

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(Foto: Anthony Berberian / Wildlife Photographer of the Year)

Der Franzose Anthony Berberia, Gewinner der Unterwasser-Kategorie, setzt in diesem Bild eine nur 1,2 Zentimeter große Hummellarve ästhetisch in Szene.

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(Foto: Aaron Gekoski / Wildlife Photographer of the Year)

Um Elefanten am Essen von Palmölfrüchten zu hindern, werden sie von Plantagenbetreibern in Borneo mit Rattengift vertrieben und oft sogar getötet. Das Foto von Aaron Gekoski aus den USA zeigt die Überlebenden einer Elefantenfamilie und macht auf Missstände aufmerksam.

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(Foto: Ashleigh Scully / Wildlife Photographer of the Year)

Dieser Fuchs steckt den Kopf im Yellowstone-Nationalpark in den Schnee - aber nicht weil er die Schnauze voll hat, sondern weil er auf Nahrungssuche ist. Die blieb allerdings erfolglos, berichtet die Fotografin Ashleigh Scully aus den USA.

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(Foto: Eilo Elvinger / Wildlife Photographer of the Year)

Auch die vom Klimawandel bedrohten Polarregionen waren bei den Einsendungen ein wichtiges Thema. Hier hat Eilo Elvinger aus Luxemburg die Tatzen einer kuschelnden Eisbärenmutter mit ihrem zwei Jahre alten Nachwuchs eingefangen.

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(Foto: Tony Wu / Wildlife Photographer of the Year)

Gekuschelt wird auch bei den Pottwalen im Indischen Ozean, hier fotografiert von Tony Wu aus den USA. Berührungen sind wichtig für die Tiere, da sich so ihre Haut besser ablösen kann. Pottwale stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion.

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(Foto: Laurent Ballesta / Wildlife Photographer of the Year)

Bis zu 70 Meter tief tauchte der Fotograf und Autor Laurent Ballesta unter das Meereis der Antarktis - tiefer als je ein Mensch zu vor. Das "Ice Monster" des Franzosen wurde aus 147 Einzelaufnahmen zusammengesetzt.

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