Wiener Burgtheater startet in die neue Saison Träumchen einer Sommernacht

Marta Kizyma und Christoph Radakovits in Thomas Köcks „paradies fluten“.

(Foto: Georg Soulek/Burgtheater)

Das Wiener Burgtheater lässt das "paradies fluten" und Leander Haußmann feiert dort seinen vierten "Sommernachtstraum".

Von Wolfgang Kralicek

Als Leander Haußmann vor 25 Jahren in Weimar zum ersten Mal Shakespeares "Sommernachtstraum" auf die Bühne brachte, war er 33 und machte gerade Karriere als das ADHS-Kind unter den Jungregisseuren. Haußmann galt als der verspielte kleine Bruder des acht Jahre älteren und mindestens hundert Bücher intellektuelleren Frank Castorf, der damals auch gerade durchstartete.

Dass die liebestollen Paare nicht nur Gänseblümchen pflücken, daran besteht kein Zweifel

Im "Sommernachtstraum" nahm der Regisseur sich zwar allerlei Freiheiten, und er legte auch seine Lieblingsplatten ...