Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944Was hätte ich damals getan?

Lesezeit: 11 Min.

Bundeskanzler Willy Brandt mit Ehefrau Rut und Sohn Matthias in den Sommerferien in Norwegen 1972.
Bundeskanzler Willy Brandt mit Ehefrau Rut und Sohn Matthias in den Sommerferien in Norwegen 1972. Horst Ossinger/dpa

Und bedeutet „Was tue ich heute?“ nicht in gewisser Weise dasselbe? Diese Fragen begleiten Matthias Brandt, Schauspieler und Sohn von Willy Brandt, sein ganzes Leben hindurch. Gedanken zu Widerstand damals und jetzt – anlässlich des Gedenktags zum Attentat auf Adolf Hitler.

Gastbeitrag von Matthias Brandt

Am 20. Juli 1944 schleuste Claus Schenk Graf von Stauffenberg eine Bombe in das „Führerhauptquartier Wolfsschanze“ nahe Rastenburg ein und ließ sie während einer Lagebesprechung explodieren. Das Attentat scheiterte, Adolf Hitler wurde nur leicht verletzt. Es folgte eine beispiellose Welle von Verhaftungen, Prozessen und Hinrichtungen. Bereits am 7. und 8. August 1944 fand der erste Prozess vor dem „Volksgerichtshof“ statt, bei dem alle acht Angeklagten zum Tode verurteilt wurden. Sie wurden noch am selben Tag im Gefängnis Berlin-Plötzensee erhängt. Im Folgenden veröffentlichen wir die Rede, die der Schauspieler Matthias Brandt zum Gedenktag am 20. Juli 2025 in der Gedenkstätte Plötzensee gehalten hat.

Zur SZ-Startseite

Politik
:Eine Regierungskrise ganz im Sinne der AfD

Für die Partei von Alice Weidel läuft alles nach Plan: Der Eklat um die abgesagte Richterwahl passt erschreckend gut zur kürzlich geleakten AfD-Strategie. Die zielt auf nichts Geringeres als die Zerstörung der Koalition ab.

SZ PlusGastbeitrag von Volker Weiß

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: