Es ist schwierig, über „Wicked“ zu schreiben oder zu sprechen, ohne gleich sehr persönlich zu werden. Vielleicht haben Menschen, die den ersten Teil sahen, deshalb zweiteilige Videos von sich hochgeladen; einmal vorfreudig, bevor das Licht im Kino ausgeht, einmal nach dem Film, verheult und glücklich. In Presseberichten wurde das als „Vorher-nachher-Challenge“ bezeichnet. So als habe es sich um irgendeinen bekloppten Tiktok-Trend gehandelt und nicht um eine kollektive Demutsbekundung vor der Kraft des Kinos.
KinoDas Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein
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Der zweite Teil des zu Recht gehypten Musicalfilms „Wicked“ belebt den alten Traum von Amerika neu. Eine Sehnsuchtserklärung.

Jan Böhmermann:„Klingt wie ein Witz? Ist keiner“
Manchmal wünsche er sich, ihn hätte ein anderer Beruf ereilt, sagt Jan Böhmermann. Ein offenes Gespräch über den „unvernünftigen Planungszwischenfall“ rund um den Rapper Chefket, Antisemitismus, neue Nazis, Medien als Material – und darüber, warum er glaubt, dass niemand absichtlich ein Arschloch ist.
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