"Wetten, dass...":Die Händchen auch mal zum Himmel

... und lasst uns freudig sein!

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Das ist, in Würden erblondet, der Moderator Thomas Gottschalk. Er leitete in der Messe des schönen Offenburg die Fernsehsendung "Wetten, dass...?". Sie wurde zum 179. Mal ausgestrahlt. Und irgendwie war man dem häufigen Anlass entsprechend sehr, sehr leger. Gottschalk etwa bestellt hier nicht zwei Bier, sondern deutet an, dass der leibhaftige Tom Cruise erscheinen und es irgendwie um Geschmacksnervenstrapazen gehen könnte. Was Neues? Eher nicht.

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Hier mal 'was für ganz Ausgeschlafene: Da sitzt im Zweiten der Herr aus dem Ersten, der allerdings im Vergleich zum Ersten im Zweiten nur Zweiter ist.

Kapisko? Jörg Pilawa, das ist der Herr aus dem Ersten (Programm) neben Thomas Gottschalk, dem Ersten aus dem Zweiten (Programm), wohnt dem mählichen Zerbröseln der Waffel in einer Mausefalle bei.

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Wetten dass Gottschalk Desiree Nick Jerry Hall dpa

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Der Moderator Th. Gottschalk ist wirklich ultraleger mit seinen Gästen, war ja sowieso nie um eine Antwort oder einen verhuschten Smalltalk verlegen und demonstriert selbst im Angesicht der Schönen und Erfolgreichen die Hohe Schule des gepflegt parlierten Zeitvertreibs. Eigentlich ist es wurscht, mit wem er sich unterhält und unterhielt in all den Jahren - man wollte immer nur dem Moderator zusehen. Hand aufs Herz: An welchen wirklich geistreichen Gast erinnern Sie sich - und an wieviele gekonnte Apercus des Gastgebers? Hier übrigens Herr Gottschalk mit der Dame in Rot, Desirée Nick, und dem immer umwerfenden Model Jerry Hall.

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Haben wir umwerfend gesagt? Wir haben! Hier lümmelt Herr Gottschalk inmitten von Jerry Hall und der talentierten Toni Garn.

Wetten dass Gottschalk Jerry Hall dpa

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ABERRRRR, und auch das gehört zur Hohen Schule: Thomas Gottschalk besitzt nicht nur einen extravaganten Geschmack, der sich in der stets gepflegten Anmutung seines Haupthaars und der Wahl seiner Bekleidung äußert.

Er besitzt auch vorzügliche Manieren - das ist etwas, was heutzutage nur noch selten zur Ansicht gelangt und was auch einer gottschalkbeglückten Jerry Hall Schauder des Wohlgefühls vermittelt.

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Jetzt aber zu den Wetten, die wie immer den intrinsischen Wagemut von eigentlich ganz unscheinbaren Zeitgenossen aufs Eindrücklichste demonstrieren. Natürlich kann man sich fragen: Ist es denn nötig, Süßstoff so mit der Zunge aus Mausefallen zu angeln, dass diese nicht zuschnappen? Und natürlich wird man sagen: Nein, hier übersteigen die Mittel die Zwecke. Aber genau darum schaut man "Wetten, dass..."

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... auch wenn man dann im Einzelenen so genau gar nicht wissen möchte, woran die Kandidaten ihr Mütchen kühlen (und wie lange sie mit diesem Zeugs dafür trainiert haben - etwa in der Messe des schönen Offenburg vor Fernsehpublikum öffentlich zu schnüffeln).

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Wetten dass Gottschalk Tom Cruise dpa

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Jetzt aber schnell zu Cruise. Moderator Gottschalk kann es ja selbstverständlich auch mit den Größten und vermittelt ihnen in einem Studio, das wie der Furnier-Traum eines DDR-Postamts daherkommt, das heimelige Gefühl unbeschwerten Seins. Tom Cruise, derzeit als Botschafter für seinen Walküre-Film unterwegs, lässt sich massenkompatible Unterhaltung vor laufenden Kamera gefallen - haartechnisch ist er allerdings Welten weiter als sein Gegenüber.

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Es mag sein, dass Tom Cruise hier den Anschein erweckt, als habe er nun genug von seiner guten Miene zum schnöden Spiel. Das aber täuscht: Eigentlich möchte er Gottschalk vermutlich nur auffordern, noch einmal vor Publikum in einen Senftopf zu springen.

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Die Schwimmerin Britta Steffen hat es an diesem Abend tatsächlich geschafft, wie Charlize Theron auszusehen und so sympathisch zu bleiben wie die Schwimmerin Britta Steffen - was nichts über das Sympathischsein von Charlize Theron aussagen soll. Jedenfalls waren Tom, Thomas und die Fernsehnation hin und weg von unserem Wasserstar.

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Wetten dass Gottschalk Tom Cruise dpa

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Noch einmal, aber auch nur wenig zuversichtlicher: Tom Cruise bei der Kinderwette. Tom, aber das nur nebenbei, nähert sich äußerlich immer mehr dem frühen Pierce Brosnan an. Wir warten auf Ihren ersten wenigbritischen Einsatz, Mr. Bond! Foto: dpa

Wetten dass Gottschalk Tom Cruise AP

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Dann aber ist er auch wieder ganz bei sich in seinem naturgegebenen Biotop: Der amerikanische Schauspieler Tom Cruise als Grinsemann auf einer Fernsehcouch, der, was immer kommen mag, einfach weglacht.

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Zum Schluss, nein, da fiel kein Regen in die Messe des schönen Offenburg und es versagte auch nicht die Sprinkler-Anlage, zum Schluss sang der britische Sänger Seal so anrührend schön, dass einem ganz mulmig geworden wäre, wenn einem nicht schon längst mulmig gewesen wäre von soviel Charme und Witz und Anmut, die diesen ganzen Fernsehabend segneten.

Thommy, komm bald wieder!

Foto: ap Text: bgr

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