FilmKommt ein Walfisch nach Ungarn

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Helmhaarschnitt und Tiefschmerzblick: Der Schauspieler Lars Rudolph in Béla Tarrs Meisterwerk „Die Werckmeisterschen Harmonien“.
Helmhaarschnitt und Tiefschmerzblick: Der Schauspieler Lars Rudolph in Béla Tarrs Meisterwerk „Die Werckmeisterschen Harmonien“. (Foto: Goëss Film Airtime International Media)

„Die Werckmeisterschen Harmonien“, Béla Tarrs fabelhafter Film nach einem Roman des Nobelpreisträgers Laszlo Krasznahorkai, ist aktueller denn je.

Von Joachim Hentschel

Es ist ein totes, schauriges Auge, das da im Dunkeln lauert. Und gleichzeitig wirkt es so groß und glasig, strahlt eine so allwissende Macht aus, dass es wie eine Lampe funktioniert. Ein Licht, das unserem Helden den Weg weist.

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Literaturnobelpreis
:Im Punkt steckt der Tod

Sein Widerstand gegen den Autoritarismus, nicht nur in Ungarn, ist humorvoll und kompromisslos, die Apokalypsen, von denen er erzählt, findet er im Alltag: László Krasznahorkai bekommt den Literaturnobelpreis.

SZ PlusVon Lothar Müller

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