Sachbuch:Als Berlin tanzte

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"Weintraubs Syncopators" (im Hinbtergrund) 1929 bei den Dreharbeiten zu Hans Conradis "Und Nelson spielt". (Foto: Scherl/Süddeutsche Zeitung Photo)

Vor 1933 waren die "Weintraubs Syncopators" eine berühmte Jazzband, dann mussten sie ins Exil. Albrecht Dümling hat darüber ein exzellentes Recherchebuch geschrieben.

Von Harald Eggebrecht

Eine Geschichte ist das voller Glanz, Esprit und musikakrobatischem Witz, aber auch eine voll Enttäuschungen, Kränkungen und Todesgefahren. Die einst berühmte und gefeierte Berliner Jazz-Combo Weintraubs Syncopators trat eine Odyssee an nach Hitlers Machtantritt 1933 durch die Sowjetunion und Asien und landete anfangs scheinbar glücklich in Australien. Dort aber wurde die Band endgültig zerrissen. Diese Geschichte hat der Berliner Musikwissenschaftler und Experte für die emigrierten Musiker aus Nazideutschland, Albrecht Dümling, so tatsachenbasiert wie genau erzählt in einem Buch mit dem schönen Namen: "Mein Gorilla hat 'ne Villa im Zoo."

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