Zwanzig Jahre WehrmachtsausstellungVergangenheit, die nicht vergeht

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Betroffene Mienen: Besucher der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" des Hamburger Instituts für Sozialforschung 2004 in Hamburg.
Betroffene Mienen: Besucher der Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944" des Hamburger Instituts für Sozialforschung 2004 in Hamburg. MAURIZIO GAMBARINI/DPA/DPAWEB

Die erste Wehrmachtsausstellung in Deutschland führte zu einer wütenden, aber nötigen Kontroverse. Warum ausgerechnet ein erbitterter Gegner der Veranstaltung zu ihrem Erfolg beitrug.

Von Kurt Kister

"Peter Gauweiler hätte als Ehrengast eingeladen werden sollen", sagt der Zeitgeschichte-Professor Norbert Frei, der glücklicherweise auch das sehr Ernste nicht immer ganz ernst nimmt. Jan Philipp Reemtsma, der das hört, lächelt leise und macht eine kleine Kopfbewegung, die man als Nicken interpretieren könnte. Die beiden sitzen mit der Zeitgeschichtlerin Andrea Löw auf einem Podium im Münchner Literaturhaus, weil man über Vergangenheit, die nicht vergeht, diskutieren will. Anlass ist der 20. Jahrestag der Eröffnung der zweiten Wehrmachtsausstellung. Es ist ein bisschen seltsam, dass eine Geschichtsausstellung selbst zur Zeitgeschichte geworden ist.

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