Cybersicherheit:Es stellt sich die Vertrauensfrage

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Huch, liest da jemand mit? Robert Habeck an seinem Smartphone. Die von den Ministerien genutzte Konferenzplattform Webex offenbart nun Sicherheitslücken. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Ein Rechercheteam der „Zeit“ klinkt sich in Videokonferenzen von Ministerien ein, liest Notizen von Habeck und Lindner. Es schreibt damit die Dramaserie dieser Tage fort, Thema: Produktsicherheit.

Von Andrian Kreye

Die Recherche der Kolleginnen bei der Zeit liest sich wie eine Komödie. Da klinkten sich die Journalistinnen über die Konferenzplattform Webex in ein Videomeeting des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) ein. Webex ist eines dieser Systeme, mit denen man Konferenzen und Meetings auf ein Kachelfeld zusammenschrumpfen kann, das zur Not auch auf den Bildschirm eines Smartphones passt. In der Regel kann man solche Meetings mit Passwörtern und digitalen Schranken schützen. Immerhin geht es da in der Regel um private, Betriebs-, wenn nicht sogar Staatsgeheimnisse.

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