Kanadischer BestsellerDie Apokalypse war gestern

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Ob die Jagd- und Fischgründe von Ontario wieder ein gutes Leben hergeben, muss eine Expedition in Waubgeshig Rices Roman erkunden.
Ob die Jagd- und Fischgründe von Ontario wieder ein gutes Leben hergeben, muss eine Expedition in Waubgeshig Rices Roman erkunden. David Nunuk/IMAGO/SuperStock

Ein Buch, das den Überlebenswillen der kanadischen First Nations mit jedem Satz auf seine Leser überträgt: Waubgeshig Rices Bestseller „Mond des gefärbten Laubs“.

Von Harald Eggebrecht

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Dieser Roman über die abenteuerliche Expedition einer kleinen Gruppe der Anishinaabe-Völkerschaft von subarktischen Regionen nach Süden zu den Großen Seen entpuppt sich zuerst als Übung im genauen Lesen und gründlicher Wahrnehmung des Gelesenen. Der Autor Waubgeshig Rice aus der kanadischen Wasauksing-First-Nation, Jahrgang 1979, hat neben journalistischen Arbeiten Essays Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht und mit „Mond des verharschten Schnees“ 2018 einen Bestsellererfolg erzielt. Rice hat übrigens 1996/97 im Rahmen eines Austauschprogramms auch eine Weile im niedersächsischen Brake gelebt und seine Erlebnisse während dieses Aufenthaltes in einer kanadischen Zeitung als Kolumnist geschildert. 

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