FilmHumor ist ein Ausdruck von Macht

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Scharf belehrt vom Rosenmontagsmachthaber: Hella von Sinnen in „Was haben wir gelacht“.
Scharf belehrt vom Rosenmontagsmachthaber: Hella von Sinnen in „Was haben wir gelacht“. Port au Prince Pictures

Die Doku „Was haben wir gelacht“ erzählt von Frauen wie Hella von Sinnen und Esther Schweins, die in den Neunzigern auf eine TV-Welt aus Machos trafen. Das ist garantiert nicht lustig – und genau deshalb sollte man sie sehen.

Von Susan Vahabzadeh

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Das Internet hat seine Schattenseiten, aber als Wortverwandlungsmaschine ist es ganz gut. Cringe beispielsweise, den Ausdruck hatte man in den Neunzigern noch gar nicht gekannt, was aber nicht heißt, dass man ihn nicht gut hätte gebrauchen können. Beispielsweise für eine ganze Reihe alter Fernsehausschnitte im Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“ von Eva Müller und Isabel Schneider, in denen moderierende Männer ungebremst auf weibliche Studiogäste losgelassen werden: Peak cringe.

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