Volksbühne Berlin:Die Männer fielen, sie blieb

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Volksbühne Berlin: "Die Volksbühne ist wie gemacht für mich. Es ging hier darum, an die Wahrhaftigkeit ranzukommen": Sabine Zielke.

"Die Volksbühne ist wie gemacht für mich. Es ging hier darum, an die Wahrhaftigkeit ranzukommen": Sabine Zielke.

(Foto: Thomas Aurin)

Sabine Zielke leitet übergangsmäßig die Berliner Volksbühne und muss nun die Wogen um Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe glätten. Ein Treffen mit einer Frau, die den Machtschutt aufräumen will.

Von Marlene Knobloch

Stalin hängt hier schon lang nicht mehr. Er verschwand mit Frank Castorf. Noch bevor der belgische Kurator Chris Dercon kam und bevor der Bürokrat Klaus Dörr einzog, der für den jüngsten Skandal sorgte und darum wieder seine Sachen packen musste. Jetzt sitzt vor der blanken holzvertäfelten Wand eine schmale Frau, in schwarz gekleidet mit elegantem, weiten Kragen, Haare auf Kinnlänge, ihre Utensilien auf dem schweren Schreibtisch verteilt, an dem all die Jahre Männer saßen.

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