Van Gogh und sein ErbeBrillant gelöst

Lesezeit: 6 Min.

Janne Heling und Willem van Gogh. Im Hintergrund: Vincent van Goghs "Mandelblütenbild".
Janne Heling und Willem van Gogh. Im Hintergrund: Vincent van Goghs "Mandelblütenbild". Natascha Libbert

Die Nachfahren Vincent van Goghs wären heute Milliardäre, hätte die Familie nicht entschieden, alle Werke in eine Stiftung zu geben. Ein Treffen mit der hochzufriedenen heutigen Generation.

Von Thomas Kirchner, Amsterdam

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Am 29. Juli 1890 starb Vincent van Gogh im Alter von 37 Jahren. Eineinhalb Tage zuvor hatte sich der an Ängsten und Wahnvorstellungen leidende Maler eine Kugel in die Brust geschossen. Am Sterbebett in Auvers-sur-Oise saß sein Bruder Theo. Ohne diesen Mann, den er über alles liebte, der Freund, Berater, Bewunderer, Trostgeber und vor allem Mäzen war, hätte er nicht schaffen können, was er geschaffen hat. Theos Unterstützung, schrieb Vincent ihm einmal, sei "eine Hecke, ein Zaun zwischen der feindlichen Welt und mir".

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