VeröffentlichungDrake überrascht Fans mit drei neuen Alben

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Auf den Alben verarbeitet der Musiker Drake unter anderem seinen öffentlich ausgetragenen Streit mit Rap-Star Kendrick Lamar. (Archivbild)
Auf den Alben verarbeitet der Musiker Drake unter anderem seinen öffentlich ausgetragenen Streit mit Rap-Star Kendrick Lamar. (Archivbild) Mark J. Terrill/AP/dpa

Eigentlich wurde nur ein neues Drake-Album erwartet. Stattdessen veröffentlicht der Rapper gleich drei Platten – und gibt Einblicke in Familienkrisen, Druck und alte Rechnungen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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New York (dpa) - Der kanadische Rapper Drake hat überraschend gleich drei neue Alben auf einmal veröffentlicht. Darauf verarbeitet der Musiker, der bürgerlich Aubrey Drake Graham heißt, unter anderem seinen öffentlich ausgetragenen Streit mit Rap-Star Kendrick Lamar. Neben dem lange erwarteten „Iceman“ erschienen am Freitag auch die Platten „Habibti“ und „Maid Of Honour“ mit insgesamt 43 Songs.

Es sind Drakes erste Soloalben seit der Eskalation der Auseinandersetzung mit Lamar im Jahr 2024. Dessen Diss-Track „Not Like Us“ hatte mehrere Grammys gewonnen und Drakes Image stark beschädigt. 

In seinen Songs greift Drake den Streit nun mehrfach auf. Der Rapper scheine Lamar unter anderem vorzuwerfen, seine Herkunft aus Compton in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien für öffentlichkeitswirksame Wohltätigkeit zu nutzen, während er selbst längst ein Promi-Leben anderswo führe, heißt es unter anderem bei dem Sender BBC. Andere Zeilen richten sich laut Berichten gegen Lamars Erfolgszahlen. So deutet Drake dem Musikmagazin „Rolling Stone“ zufolge an, Streamingzahlen des Rappers seien künstlich aufgebläht worden. 

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Auch andere Prominente bekommen offensichtlich Seitenhiebe ab. Laut ESPN zielt Drake in dem Song „Make Them Remember“ auf Basketballstar LeBron James, der während des Rap-Streits ein Konzert Lamars besucht hatte. Das Hip-Hop-Medium „Hot97“ deutete mehrere Zeilen zudem als Angriffe auf Jay-Z und dessen Rolle als einflussreiche Figur der Rap-Branche.

Persönlich wird Drake besonders im Eröffnungssong von „Iceman“. Darin rappt der 39-Jährige über eine Krebserkrankung seines Vaters Dennis Graham. Außerdem spricht er über mentale Belastung, Druck rund um die neuen Tracks, die Folgen des Lamar-Streits, das Älterwerden und seine Rolle in der Familie. „The Independent“ nannte den Song eine seltene Bruchstelle in Drakes „diamantenbesetzter Rüstung“ - kritisierte die drei Alben aber als aufgebläht und unausgeglichen.

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Auch andere erste Reaktionen fielen gemischt aus. Der Umfang von 43 Songs sei „exzessiv“, zitierte etwa die BBC die Musikjournalistin Mary Mandefield. Quantität führe nicht immer zu Qualität, heißt es in mehreren Medienberichten.

Für Aufmerksamkeit hatte Drake schon vorab mit einer aufwendigen PR-Aktion in Toronto gesorgt. In der Innenstadt ließ er eine fast acht Meter hohe Eis-Installation aufbauen, in der das Veröffentlichungsdatum für „Iceman“ versteckt war. Fans rückten dem Eisblock mit Spitzhacken, Hämmern und Brenngeräten zu Leibe, bis schließlich Polizei und Feuerwehr einschritten. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

© dpa-infocom, dpa:260515-930-85211/1

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