Trump und das Öl„Ein Narrativ von Dominanz – von rückwärtsgewandter Dominanz“

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„Öl hat im 20. Jahrhundert wahnsinnig viel ermöglicht. Heute ist es aber kein produktiver Stoff mehr“. Abbau von Ölsand in Alberta, Kanada.
„Öl hat im 20. Jahrhundert wahnsinnig viel ermöglicht. Heute ist es aber kein produktiver Stoff mehr“. Abbau von Ölsand in Alberta, Kanada. (Foto: Jeff Mcintosh/AP)

Smart, verrückt oder von gestern? Wie ist Trumps Venezuela-Abenteuer zu erklären? Ein Gespräch mit Benjamin Steininger vom Forschungskollektiv „Beauty of Oil“.

Interview von Jörg Häntzschel

Es ist eine Art geopolitisches Déjà-vu, das man gerade in Venezuela erlebt hat: Die USA reiten in einen failed state ein, nur ist dieses Mal von Demokratie und nation building nicht mal mehr die Rede wie in früheren Kriegen. Trump gibt unumwunden zu, dass es ihm ums Öl geht. Hatte die Welt sich von diesem Stoff, nach dem sie jahrzehntelang süchtig war, nicht schon losgesagt, wenigstens ein bisschen? Wir sprechen darüber mit Benjamin Steininger, der sich in dem von ihm mitbegründeten Forschungskollektiv „Beauty of Oil“ seit Langem mit der Kultur- und Industriegeschichte des Öls beschäftigt.

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